Erfahrungsberichte

Michael Förster, Oktober 2016

"Ein „Low-Risk-Tumor“, sagte mein behandelnder Urologe Dr. Herz nach Auswertung der Biopsie und informierte über verschiedene Behandlungsmethoden. Das war im Augst 2015. Danach informierte ich mich zusätzlich im Internet und kontaktierte schließlich telefonisch das iBrachy-Zentrum, erteilte Auskunft über vorliegende Befunde und bekam zeitnah einen Konsultationstermin. Nach einem sehr umfassenden Beratungsgespräch mit Dr. Henkel entschied ich mich für die Seedimplantation, die im Unfallkrankenhaus Berlin durchgeführt wurde. Der Eingriff erfolgte in Vollnarkose. Einen Tag später konnte ich entlassen werden; wobei ich nochmals auf die zu erwartenden Miktionsprobleme hingewiesen wurde. Und tatsächlich hatte ich in den folgenden sechs bis acht Wochen erhebliche Beschwerden und Schmerzen beim Wasserlassen. Ich musste fast stündlich zur Toilette, verwendete zu meiner persönlichen Hygiene und Sicherheit Vorlagen von „TENA Men Level 2 Discreet Protection“ und brauchte zur Schmerzlinderung „Ibuprofen“. Das ging so über mehrere Monate. Spüre ich Harndrang suche ich noch immer zeitnah eine Toilette auf, weil ich es das Wasserlassen kaum hinauszögern kann. Aber Inkontinenzprobleme habe ich nicht. In meiner Sexualität habe ich keine Einbuße erlitten und habe wieder ein normales Sexualleben. Mein PSA-Wert ging innerhalb eines Jahres von 9,8 ng/ml auf 1,3 ng/ml zurück. Ich möchte ich mich ausdrücklich bedanken nochmals betonen, dass ich mich durch das iBZ, speziell Frau Stein, sehr gut betreut und beraten fühlte. "

Uwe Backmund, September 2016

"Im Rahmen der jährlichen Krebsvorsorge wurde bei mir nach MRT und Biopsie ein Prostatakarzinom mit Gleason 3 +3 = 6 bei einem PSA von 6,59 ng/ml bestätigt. Empfohlen wurde mir eine nervenerhaltende radikale Entfernung der Prostata. Die Suche nach alternativen Therapien führte mich durch verschiedene Spezialkliniken in ganz Deutschland und schließlich nach Berlin zu Dr. Henkel & Dr. Kahmann. Hier wurden mir in einem ausführlichen Aufklärungsgespräch die Vor- und Nachteile der Brachytherapie sehr gut erklärt. Etwa zehn Monate nach der Diagnosestellung hatten sich die Ausgangsbefunde verschlechtert. Der Gleason Score betrug jetzt 7a und ich entschied mich für den Eingriff. Er verlief komplikationslos und ich konnte zweieinhalb Tage später wieder nach Hause fahren. Nach ca. vier Wochen setzten, wie angekündigt, Nebenwirkungen beim Wasserlassen ein: Harndrang mit geringem Harnfluss, Brennen, mehrfaches Wasserlassen in der Nacht. Ich hatte Tamsulosin und Ibuprofen nach etwa acht Wochen abgesetzt; doch gerade jetzt, auf einer Geschäftsreise im Mittleren Osten, kam es zu einem Fast- Harnverhalt. In dieser schwierigen Situation konnte ich mir per Mail Rat von den Berliner Urologen holen. Nach nunmehr neun Monaten sind die Nebenwirkungen beim Wasserlassen allesamt abgeklungen. Geblieben ist eine Verminderung der Erektionsqualität, wobei ich hier die Hoffnung habe, dass mit Abklingen der Strahlungsdosis eine Regeneration eintritt. Der PSA- Wert liegt bei 0,9 ng/ml, eine Entwicklung die ich kaum glauben wollte. Vielen Dank für die gute Betreuung und erfolgreiche Behandlung und ebenfalls für Ihre Empfehlung sich mit Dr. Lotz in Verbindung zu setzen, der seither als weiterbehandelnder Urologe die vierteljährlichen Kontrolluntersuchung durchführt."

Karl-Heinz Kazmeier, Juni 2016

"Ich konnte nach der Diagnose „PCa“ im Frühstadium zwischen verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten wählen, zur Entscheidung nutzte ich die gegebenen Bratungstermine bei unterschiedlichen Fachrichtungen. Im März 2016 reiste ich mit meiner Frau nach Berlin. Für unseren Aufenthalt, insbesondere meine Behandlung war alles perfekt seitens des “iBrachy- Zentrum Henkel/ Kahmann“ vorbereitet worden. Der Eingriff erfolgte aus meiner Sicht unproblematisch. Die angekündigten Beschwerden (wie häufiger Harndrang und Brennen beim Wasserlassen) traten bei mir auf, waren allerdings nach sechs Wochen verschwunden. Inkontinenz war zu keiner Zeit ein Problem. Bereits nach drei Monaten hatte sich mein PSA-Wert um mehr als die Hälfte reduziert – ganz im Gegensatz zu meiner Potenz, die ist mir geblieben. "

Werner Kohl, Juni 2016

"Von Anfang an war ich begeistert, dass die Zusammenarbeit zwischen meinem Urologen, Dr. Muscheck aus Mörlenbach und den Berliner Urologen vom iBrachy-Zentrum so perfekt klappte. Information, Organisation, Terminplanung alles bestens. Meine Seedimplantation durch die Ärzte Dr. Henkel & Dr. Kahmann erfolgte im Vivantes Klinikum am Urban. Bereits einen Tag nach dem Eingriff konnte ich ohne zusätzliche Hilfsmittel (Katheter oder Urinbeutel) Spaziergänge unternehmen. Zuhause habe ich nach einer Woche Schonung wieder voll im Arbeitsleben gestanden und das bei guter Leistungsfähigkeit, was für mich als Selbstständigen wichtig ist. Darüber hinaus waren die Nebenwirkungen geringer als erwartet: bis die Blase geleert war dauerte etwas länger als vorher und ich musste öfter urinieren. Nach acht Wochen hatte ich kaum noch Probleme. Ich kann diese Therapie ruhigen Gewissens weiter empfehlen."

Reinhard Straka:

"Heute, 42 Monate nach der Brachytherapie, bin ich beschwerdefrei und energiegeladen. Mein PSA-Wert, den ich alle sechs Monate kontrollieren lasse, bewegt sich an der Nachweisschwelle unter 0,5. Ich bin guter Hoffnung, den Krebs dauerhaft besiegt zu haben. Ich bin davon überzeugt, dass Körper, Geist und Seele eine Einheit bilden und die TCM (traditionelle chinesische Medizin) eine wichtige Unterstützung sein kann. Mein Dank gilt allen, die mich auf meinem Weg beraten, behandelt und begleitet haben."

Harald Melchert, Berlin:

„Am Freitag, dem 23. April 2004, fand ich mich im in der Klinik im Ullsteinhaus ein, um die Therapie durchführen zu lassen. Der Empfang sowie die insgesamt positive Atmosphäre stärkten meine Zuversicht zusätzlich. Zwischen 17 und 18 Uhr hatte ich alles überstanden. Ich war so guter Dinge, dass ich mit meiner Frau noch am gleichen Abend in ein Restaurant ging, um die erfolgreiche Therapie zu feiern. Am nächsten Tag wurde ich dann nach Hause verabschiedet. Nicht ohne die Bemerkung von mir, dass ich mit der Behandlung sowie dem ganzen positiven Umfeld im Ullsteinhaus sehr zufrieden war. Übrigens habe ich mich weder vor der Behandlung noch danach auch nur einen einzigen Tag krankschreiben lassen.

Der Rest ist schnell erzählt. Mein PSA-Wert war nach ca. 4 Monaten nur noch 2,0 und am Jahresende 2004 bis heute 0,4. Eine Nebenwirkung musste ich jedoch eine Zeit lang akzeptieren: Ich musste nach der Operation alle 2 bis 3 Stunden Wasser lassen. Ich konnte den Harndrang auch nicht hinauszögern. Das Wasserlassen war jedoch zu keinem Zeitpunkt unkontrolliert. Heute habe ich den Harndrang fast wieder normalisiert und muss nur noch einmal in der Nacht aufstehen. Meine Potenz hat so gut wie nicht unter der Behandlung gelitten. Nach über 2 Jahren kann ich nur sagen, ich bin froh, dass ich die Brachytherapie zum richtigen Zeitpunkt kennen lernen durfte und dadurch insgesamt ein rundum zufriedener Mensch bleiben konnte.“

Manfred Schweska:

„Die Brachytherapie ist eine gute Alternative zur radikalen Prostataoperation und hat viele Vorteile. Es entfallen die Komplikationen einer Operation, und das Risiko, impotent oder inkontinent zu werden, ist hier sehr gering - bei mir trat beides nicht auf.

Zwei Wochen nach der Brachytherapie konnte ich meinen Beruf (u. a. Lehrer für Sport und Politische Wissenschaften am Gymnasium) wieder ausüben und auch privat sportlich tätig sein (Skilaufen, Radfahren usw.).

Ungefähr ein halbes Jahr nach der Therapie traten leichtere Blutungen auf ,und ich musste öfter (bis zu 4 mal nachts) austreten. Diese Symptome sind jedoch nicht mehr vorhanden. Selbst beim Besuch längerer Kulturveranstaltungen (Oper, Konzert und Schauspiel)  treten keinerlei Vorkommnisse dieser Art mehr auf.

Heute ist nur noch ein leichtes Brennen in der Harnröhre zu spüren. Die Hartkapseln, welche mir mein Urologe Herr Dr. Schulze verschrieben hat, sorgen aber für einen guten Harnfluss.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass ich mich wieder für die Brachytherapie entscheiden würde, auch wenn meine Krankenkasse, die DAK, keinerlei Zuschüsse in finanzieller Hinsicht zur Verfügung stellte (obwohl ihr bekannt war, dass einige Krankenkassen in Deutschland anders reagieren und in den USA schon mehr als 15 Jahre große Erfolge mit der Brachytherapie erzielt werden). Mein PSA-Wert ist heute übrigens nur noch 0,04!“

Dr. Klaus Lenzmann, Düsseldorf:

„Die Brachytherapie ist bei rechtzeitiger Erkennung des Prostatakrebses eine lokale begrenzte und dadurch schonende Behandlung. Als Betroffener kann ich diese Behandlung unbedingt im Operationszentrum des Ullsteinhauses in Berlin empfehlen. Die vorbildliche Koordination und ein kompetentes Ärzteteam mit Unterstützung freundlicher und zuverlässiger Schwestern haben mich überzeugt. Wenn ein Eingriff sein muss, dann in diesem Haus!“

Jürgen Backs, Berlin:

„Früher fand ich es ein wenig lästig, jedes Jahr zur Krebsvorsorge zu gehen. Heute bin ich sehr glücklich darüber, dass ich die Termine immer wahrgenommen habe, denn dabei wurde vor vier Jahren ein Prostatakarzinom entdeckt. Meine Frau und ich standen noch mitten im Berufsleben, doch wir fassten sofort Vertrauen zu Dr. Henkel und Dr. Kahmann, an die mich mein Hausarzt überwiesen hatte.

Nach meiner Seedimplantations-OP war meine Angst sofort überwunden. Durch die Abwechslung und Ablenkung im Betrieb konnte ich die Krankheit ein wenig verdrängen und habe nicht mehr viel über die Diagnose nachgedacht.

Nun sind meine Frau und ich beide Rentner und haben durch die Brachytherapie die Möglichkeit, unser Leben wieder in vollen Zügen zu genießen. Wir sind körperlich fit, pflegen unseren schönen Garten, machen jedes Jahr eine Fernreise und haben ein Motorboot. Wir sind voll ausgelastet und sehr glücklich.“

Hermann Schwiderski, Schiffdorf bei Bremerhaven:

„Vor einigen Jahren hatte ich aufgrund einer altersbedingten Vergrößerung der Prostata Schwierigkeiten mit dem Wasserlassen. Dieses wurde medikamentös behoben. Seitdem nehme ich täglich Avodart. Ende November 2010 stand nun die jährliche Kontrolluntersuchung an. Dabei wurde ein erhöhter PSA-Wert festgestellt, ein zweiter Laborbefund wies einige Tage später einen noch höheren Wert aus. Nun wollte ich es wissen und bat meinen Urologen um eine Gewebeprobe. Das Ergebnis war für mich im Augenblick niederschmetternd. Der Verdacht – Prostatakarzinom – wurde bestätigt. Noch in der Praxis entschied ich mich nach eingehender Beratung für die Brachytherapie. Empfohlen wurde mir ein ambulanter Eingriff, wie er z.B. durch Dr. Henkel und Dr. Kahmann in Berlin angeboten wird.
Entscheidend waren für mich folgende Gesichtspunkte:

Brachytherapie als alternative, schonende Therapie
ambulante Durchführung vermeidet Krankenhausaufenthalt und eventuell Reha
Aussicht auf geringe Nebenwirkungen bei hohem Heilungserfolg
dem befallenen Umfeld nahegelegene, andere Organe werden nicht belastet“

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