Notwendige Untersuchungen und Vermessungen vor der iBrachy-Therapie

Die Vorbereitungen, einen Tag vor dem Eingriff, umfassen:

- Vorstellung beim behandelnden Urologen
- Vorstellung beim Narkosearzt
- Dreidimensionale, sonographische Vermessung der Prostata sowie des Enddarms und ggf. der Blase

Zu diesen Terminen liegen bereits folgende Unterlagen beim iBrachy-Zentrum vor:

- sorgfältig aufgefüllter Aufklärungs- und Anamnesebogen für den Narkosearzt
- ggf. Röntgen- und CT-Bilder
- aktuelle Laborergebnisse
- EKG

Mit Voruntersuchungen und Vorgesprächen wird sichergestellt, dass die iBrachy-Therapie reibungslos abläuft und keine Komplikationen während des Eingriffs auftreten können.

Mit Voruntersuchungen
und Vorgesprächen wird sichergestellt, dass die iBrachy-Therapie reibungslos abläuft und keine Komplikationen während des Eingriffs
auftreten können.

Ziel der Vermessung:

- Bestimmung der richtigen Lage, Anzahl und Verteilung der radioaktiven Seeds
- Bestimmung der Sicherheitszone zu den umliegenden Organen zur weitgehenden
- Reduzierung einer Bestrahlung von gesundem Gewebe
- Während dieser ultraschall- und computergestützen Untersuchung liegt der Patient
auf dem Rücken, in der gleichen Position wie am Tag der Operation. Das ist eine
wesentliche Voraussetzung für die spätere präzise Implantation der Seeds.

Vorbereitungen für die Narkose

Mit Voruntersuchungen und Vorgesprächen wird sichergestellt, dass die iBrachy-Therapie reibungslos abläuft und keine Komplikationen während des Eingriffs auftreten können. Zur Beurteilung der Narkosefähigkeit und für eine bestmöglich wirksame und verträgliche Narkose sind folgende Voruntersuchungen notwendig:

EKG

über 40 Jahre: obligatorisch für alle Patienten
unter 40 Jahren: erforderlich bei allen Patienten mit Vorerkrankungen wie z. B.

- arteriellem Hypertonus (Bluthochdruck),
- bekanntem Herzfehler, koronarer Herzerkrankung (Erkrankung der Herzkranzgefäße),
- Kardiomyopathie (Erkrankung des Herzmuskels),
- Zeichen von Herzinsuffiziens (Herzschwäche),

Röntgenaufnahme des Brustkorbs in gerader oder seitlicher Ansicht

Röntgenaufnahme des Brustkorbs in gerader oder seitlicher Ansicht

- unklare Synkopen (Bewusstlosigkeit, Kreislaufkollaps),
- Herzrhythmusstörungen

außerdem für Patienten mit

- kardialer Medikation (Einnahme von Herz-Medikamenten),
- schweren pulmonaren Veränderungen (Veränderungen der Lunge),
- Diabetes mellitus,
- Niereninsuffizienz (chronische Nierenfunktionsstörungen),
- Adipositas per magna (Fettleibigkeit mit einem Body-Mass-Index über 40)

Ein bis zu 6 Monate altes EKG ist ausreichend, wenn zwischenzeitlich keine ernsthafte kardiopulmonare Erkrankung vorlag, also Probleme mit Herz und/oder Lunge.

Röntgen-Thorax

Röntgenaufnahme des Brustkorbs in gerader oder seitlicher Ansicht

über 60 Jahre: obligatorisch für alle Patienten
unter 60 Jahren: erforderlich bei allen Patienten mit Vorerkrankungen wie z. B.

- kardiopulmonaren Erkrankungen (Krankheiten von Herz und/oder Lunge),
- Traumen im Thoraxbereich (Wunden/Gewebeverletzungen im Oberkörperbereich),
- unklarem Fieber,
- extremem Struma (Schilddrüsenvergrößerung, „Kropf“),
- Diabetes mellitus,
- Niereninsuffizienz (chronischer Nierenfunktionsstörungen)

Ein bis zu 12 Monate altes Röntgen-Thorax ist ausreichend, wenn zwischenzeitlich keine ernsthafte kardiopulmonare Erkrankung vorlag, also Probleme mit Herz und/oder Lunge.

Blutuntersuchung

Blutuntersuchung

Labor

- kleines Blutbild
- Kalium
- Natrium
- Kreatinin
- kleine Gerinnung

Die Werte dürfen maximal 20 Tage vor der OP bestimmt worden sein.

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